Unter Flussrenaturierungen versteht man Maßnahmen, um den natürlichen Zustand eines Gewässers wiederherzustellen. Ziel ist, unter Berücksichtigung des Hochwasserrisikos, die Ökologie von regulierten Flüssen zu verbessern und die Gewässer klimafit zu gestalten.

Für die Bevölkerung von Gemeinden bieten Renaturierungen einen Mehrwert an Lebensqualität und sind ein Angebot zur Naherholung. Des Weiteren verbessert sich die Flussmorphologie und in weiterer Folge die Biodiversität. Dies führt zur Schaffung von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere und kann dazu beitragen, bedrohte Arten zu schützen und das ökologische Gleichgewicht wiederherzustellen. Langsamere Fließgeschwindigkeiten und wieder angebundene Altarme führen zu Grundwasseranreichung. Durch die Umgestaltung von Flussläufen und Schaffung von Überschwemmungsgebieten können Flussrenaturierungen auch dazu beitragen, das Hochwasserrisiko zu verringern.

Für Flussrenaturierungen gibt es verschiedene Möglichkeiten einer Förderung durch entsprechende Stellen. Für Gemeinden eignet sich eine Förderung nach dem Umweltförderungsgesetz UFG, aber auch Förderungen zur ländlichen Entwicklung (LE-Förderungen). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein Projekt als EU-Life-Projekt oder als Interreg-Projekt fördern zu lassen. Die optimale Förderstelle hängt von Ihren Anforderungen ab, wir beraten Sie dazu sehr gerne!
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In einem ersten Schritt wenden Sie sich bitte direkt an uns, wir beraten Sie gerne und unverbindlich. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Ihre Idee weiter, unter Berücksichtigung möglicher Förderungen und unter Beachtung der jeweiligen Rahmenbedingungen. Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihr Projekt!

Grundsätzlich sind Renaturierungsmaßnahmen fast immer möglich, auch ohne Grundstücke ankaufen zu müssen. Dazu eignen sich Strukturierungsmaßnahmen direkt im Bett des Gewässers wie etwa Totholz oder Störsteine. Gerne unterstützen wir Sie auch bei den Grundstücksverhandlungen, idealerweise unter Einbindung der interessierten Öffentlichkeit in Form eines durch uns gestalteten Kommunikations- und Partizipationsprozesses.

Allgemein lassen sich Risiken auf Basis der Kombination aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausausmaß bewerten. So können seltene Hochwässer mit großen Schäden das gleiche Risiko aufweisen wie häufige Ereignisse mit geringeren Schäden.
Trotz aller Schutzmaßnahmen besteht kein absoluter Schutz vor Hochwassergefahren. Es bleibt immer ein Restrisiko bestehen. Ein Versagen der Schutzbauten oder eine Überlastung durch noch größere Hochwässer kann nie ausgeschlossen werden.

Technischer Hochwasserschutz bietet alleine keinen absoluten Schutz vor Hochwassergefahren. Daher sollen durch integrales Hochwasserrisikomanagement neue Risiken vermieden, bestehende Gefährdungen vor und während eines Hochwassers verringert sowie das Risiko- und Gefahrenbewusstsein in der Bevölkerung gestärkt werden. Ziel ist es somit, nicht nur kurzfristig auf Hochwasserereignisse zu reagieren, sondern vorausschauend zu planen und Strategien zu entwickeln. Dies geschieht durch ein sinnvolles Zusammenwirken von planerischen, bautechnischen, organisatorischen und bewusstseinsbildenden Maßnahmen. Gemäß dem Hochwasserrisikokreislauf können sie den folgenden Handlungsfeldern zugeordnet werden: Vorsorge, Schutz, Bewusstsein, Vorbereitung sowie Nachsorge.

RIOCOM weist in jedem dieser Bereiche langjährige Erfahrung auf. Sollten Sie Fragen haben oder Maßnahmen im Sinne des integrierten Hochwasserrisikomanagements für Ihre Gemeinde andenken, unterstützen wir Sie gerne und stellen den ersten Kontakt her!

Gefahrenzonenpläne bilden die Grundlage zur Abschätzung des Hochwasserrisikos auf lokaler Ebene. Hier werden die Gefährdungen und voraussichtlichen Schadenswirkungen durch Hochwasser auf Basis von Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten dargestellt und bewertet (rote und gelbe Gefahrenzonen). Sie liegen zur öffentlichen Einsichtnahme in den Gemeindeämtern auf. Einen ersten Hinweis liefern aber auch die unten angeführten Web-Karten: HORA und RMP.
In Kombination mit den potenziell betroffenen Schutzgütern (Mensch, Umwelt, Kulturgut, Wirtschaft und Infrastruktur) kann so das Hochwasserrisiko für Ihre Gemeinde beurteilt und entsprechende Strategien zur Risikominimierung erarbeitet werden.
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Die Betreuung jener Gewässer, die weder Wildbäche (WLV) noch Wasserstraßen (viadonau) sind, obliegt der Bundeswasserbauverwaltung. Diese Aufgaben werden von den Ländern im Auftrag des Ministeriums wahrgenommen. Das bedeutet allerdings nicht, dass nicht auch die Gemeinde in ihrem Wirkungsbereich dazu beitragen kann, das Hochwasserrisiko zu reduzieren. So kann die Gemeinde etwa bei Flächenwidmungen oder Baubewilligungen aktiv eingreifen. Und auch jeder Einzelne kann sein persönliches Risiko durch gezielte Eigenvorsorge noch weiter minimieren, um so z.B. auch in Versagens- oder Überlastfällen geschützt zu sein.

Das Wasserbautenförderungsgesetz regelt dabei die Voraussetzungen für die Gewährung von Fördermitteln und definiert die Grundlagen der Planung und Durchführung von Schutzmaßnahmen. Bei Fragen unterstützen wir Sie gerne!

Trotz unterschiedlicher übergeordneter Schutzmaßnahmen des Staates, ist es alleine schon aufgrund des Restrisikos sinnvoll, sich auch im Sinne der Eigenvorsorge auf Hochwassergefahren vorzubereiten. Eigene Vorsorgemaßnahmen beginnen bereits damit, sich über eine mögliche Gefährdung zu informieren. Dazu stehen öffentlich zugängliche Daten wie Gefahrenzonenpläne, die auf den Gemeinden eingesehen werden können, oder die Hochwasserrisikozonierung HORA zur Verfügung. Vergessen Sie dabei nicht auf die unterschiedlichen Facetten von Hochwässern wie Sturzfluten, hohe Grundwasserstände oder Rückstau aus der Kanalisation. Neben bautechnischen Maßnahmen zur Schadensminimierung sind es vor allem organisatorische Vorsorgemaßnahmen, die vergleichsweise kostengünstig und einfach durchführbar sind, die aber im Ereignisfall große Wirkungen haben (z.B. laufende Wartung mobiler Verschlusselemente, Erstellen eines persönlichen Alarmplans usw.).
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Unter Hochwasserschutzmaßnahmen versteht man Maßnahmen, die das Risiko minimieren, dass es durch Überflutung zu Schäden kommt. Es kann zwischen aktivem (technischem) und passivem Hochwasserschutz unterschieden werden. Als technische Maßnahmen kommen sehr häufig Rückhaltebecken, Dämme und Mauern zum Einsatz. Bei passivem Hochwasserschutz meint man den natürlichen Hochwasserrückhalt durch die Wiedergewinnung von Überschwemmungsgebieten. Dies kann durch die Berücksichtigung dieser Flächen in Raumplanung und Flächenwidmung, den Ankauf von gewässernahen oder häufig betroffenen Grundstücken, die Anpassung der Nutzung bzw. Bewirtschaftung der Gebiete usw. erfolgen. Nicht-bauliche Maßnahmen sind gegenüber baulichen Maßnahmen zu bevorzugen.

Die Voraussetzungen für die Vergabe von Förderungen für Hochwasserschutzanlagen sind in Österreich im Wasserbautenförderungsgesetz (WBFG) geregelt. Als Abwicklungsstelle tritt die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) auf. Anträge auf Förderung von Vorhaben aus Bundesmitteln sind von den Interessenten bei der Bundeswasserbauverwaltung einzubringen. Diese Aufgaben werden von den Ländern im Auftrag des Ministeriums wahrgenommen.
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Einen absoluten Schutz vor Hochwasser gibt es nicht. Trotz Schutzmaßnahmen bleibt immer ein Restrisiko bestehen. Ein Hochwasserereignis kann größer ausfallen, als es in der Planung berücksichtigt wurde (Überlastung) oder bauliche Schutzmaßnahmen, wie Dämme und Mauern, können während des Ereignisses zerstört werden (Versagen). Deshalb werden in Österreich Hochwasserrisikomanagementpläne erstellt, die ein integrales Maßnahmenkonzept zu Vorsorge, Schutz, Bewusstseinsbildung, Vorbereitung sowie Nachsorge für jedes Flussgebiet beinhalten. Und auch jeder Einzelne kann sich durch private Schutzmaßnahmen gegen solche Extremereignisse schützen.

Durch den Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen kommt es zu Veränderungen im Wasserkreislauf. D.h. sowohl Niederschlagsintensität und -verteilung als auch Verdunstung und Schneeschmelze sind durch den Klimawandel beeinflusst. Diese Änderungen wirken sich auf Hochwasserereignisse je nach Region unterschiedlich aus. Generell lässt sich sagen, dass Starkregenereignisse häufiger und intensiver werden, wodurch das Risiko von Überflutungen steigt. Dadurch werden auch Siedlungen von Hochwasser betroffen sein, die nicht in der Nähe von großen Flüssen liegen.

Trotz unterschiedlicher übergeordneter Schutzmaßnahmen des Staates, ist es alleine schon aufgrund des Restrisikos sinnvoll, sich auch im Sinne der Eigenvorsorge auf Hochwassergefahren vorzubereiten. Eigene Vorsorgemaßnahmen beginnen bereits damit, sich über eine mögliche Gefährdung zu informieren. Dazu stehen öffentlich zugängliche Daten wie Gefahrenzonenpläne, die auf den Gemeinden eingesehen werden können, oder die Hochwasserrisikozonierung HORA zur Verfügung. Vergessen Sie dabei nicht auf die unterschiedlichen Facetten von Hochwässern wie Sturzfluten, hohe Grundwasserstände oder Rückstau aus der Kanalisation. Neben bautechnischen Maßnahmen zur Schadensminimierung sind es vor allem organisatorische Vorsorgemaßnahmen, die vergleichsweise kostengünstig und einfach durchführbar sind, die aber im Ereignisfall große Wirkungen haben (z.B. laufende Wartung mobiler Verschlusselemente, Erstellen eines persönlichen Alarmplans usw.).
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Beinahe immer stellt ein Hochwasser für Betroffene eine individuelle Katastrophe dar. Im Allgemeinen wird ein Hochwasser jedoch erst als Katastrophe betrachtet, wenn es erhebliche Schäden an Leben, Eigentum, Infrastruktur und Umwelt verursacht und ein größeres Gebiet oder Gemeinschaft betrifft. Es gibt jedoch keine festen Kriterien, die ein Hochwasser eindeutig als Katastrophe klassifizieren -die Schwere eines Hochwassers hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Rein rechtlich betrachtet liegt eine Katastrophe erst dann vor, wenn sie von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde per Verordnung festgestellt wird. Dies ist im jeweiligen Landes-Katastrophenschutzgesetz geregelt. Dabei werden der zeitliche Beginn sowie das konkret betroffene Gebiet benannt. Die Einstufung als Katastrophe kann die Bereitstellung von Notfallhilfe und die zusätzliche Unterstützung für die Betroffenen auslösen.

Gemeinden, Bezirksverwaltungsbehörden und Landesregierungen haben, gemäß dem jeweiligen Landes-Katastrophenschutzgesetz, Katastrophenschutzpläne für ihren Zuständigkeitsbereich zu erstellen. Für besondere Gefahren wie Hochwasser sind eigene Sonder-Katastrophenschutzpläne / Notfallpläne zu erstellen.
Sie sind Teil der „Vorsorge“ im Sinne des Risikomanagements und werden in der konkreten „Vorbereitung“ auf ein Hochwasser von den Zuständigen entsprechend abgearbeitet.

Katastrophenschutzpläne von RIOCOM gehen über die Minimalanforderungen hinaus. Sie werden in enger Zusammenarbeit mit den handelnden Akteuren erstellt, um sie in Krisenzeiten optimal zu unterstützen und ihnen gute Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu liefern.

Abgesehen von der gesetzlichen Verpflichtung zur Erstellung von Katastrophenschutzplänen zum Schutz der Bevölkerung, bieten sie für die Handelnden und Verantwortlichen eine große Unterstützung bei der Vorbereitung und Bewältigung von Hochwasserereignissen. Das sind oftmals BürgermeisterInnen, die kein spezifisches Fachwissen über Hochwässer und dessen Abwehr bzw. Bewältigung haben. Katastrophenschutzpläne von RIOCOM werden gemeinsam mit ihnen erstellt, um sie in diesen Ausnahmesituationen optimal zu unterstützen und gute Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu liefern. Neben einem konkreten Maßnahmenkatalog enthalten sie auch Festlegungen zu Koordination und Zusammenarbeit, Ressourcenmanagement, Evakuierungszonen usw.

Manche Bundesländer stellen für die Erstellung von Katastrophenschutzplänen Fördermittel bereit. Beispielsweise bekommen Gemeinden in Niederösterreich bis zu 66% der Kosten für die Erstellung eines Sonder-Katastrophenschutzplanes Hochwasser (dieser inkludiert auch Starkregen) refundiert.

Die Zuständigkeit für die Erstellung von Katastrophenschutzplänen liegt bei der jeweils zuständigen Katastrophenschutzbehörde. Auf Gemeindeebene ist dies der/die Bürgermeister/in, auf Bezirksebene der Bezirkshauptmann / die Bezirkshauptfrau und auf Landesebene der Landeshauptmann / die Landeshauptfrau. Die frühzeitige Einbindung wesentlicher Stakeholder und Akteure (z.B. Blaulichtorganisationen, Zivilschutzbeauftragte, Betreiber kritischer Infrastruktur, …) in den Erstellungsprozesse steigert die Qualität und Akzeptanz des Operats enorm.
Regelmäßige Übungen helfen dabei, die zuständigen Akteure informiert zu halten und fördern den reibungslosen Ablauf im Anlassfall.

Trotz unterschiedlicher übergeordneter Schutzmaßnahmen des Staates, ist es alleine schon aufgrund des Restrisikos sinnvoll, sich auch im Sinne der Eigenvorsorge auf Hochwassergefahren vorzubereiten. Eigene Vorsorgemaßnahmen beginnen bereits damit, sich über eine mögliche Gefährdung zu informieren. Dazu stehen öffentlich zugängliche Daten wie Gefahrenzonenpläne, die auf den Gemeinden eingesehen werden können, oder die Hochwasserrisikozonierung HORA zur Verfügung. Vergessen Sie dabei nicht auf die unterschiedlichen Facetten von Hochwässern wie Sturzfluten, hohe Grundwasserstände oder Rückstau aus der Kanalisation. Neben bautechnischen Maßnahmen zur Schadensminimierung sind es vor allem organisatorische Vorsorgemaßnahmen, die vergleichsweise kostengünstig und einfach durchführbar sind, die aber im Ereignisfall große Wirkungen haben (z.B. laufende Wartung mobiler Verschlusselemente, Erstellen eines persönlichen Alarmplans usw.).
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Bei einer Simulation werden verschiedene Hochwasserszenarien mit Hilfe einer Software durchgespielt. Damit ist es möglich, potenzielle Auswirkungen und Schäden zu erkennen, um geeignete Schutzmaßnahmen auszuwählen.

Mit Hilfe modernster Softwareprodukte lassen sich unterschiedlichste Naturgefahrenprozesse digital abbilden. Die von uns eingesetzte Software Visdom wurde entwickelt um Hochwasserprozesse ausgehend von Fließgewässern und/oder Oberflächenabfluss nach Starkregen zu simulieren. Durch die laufende Weiterentwicklung der Software, in die auch die praktischen Erfahrungen und Anforderungen von RIOCOM einfließen, soll in Zukunft auch die Simulation weiterer Naturgefahren mit Visdom möglich werden.

RIOCOM bietet Simulationen von Überflutungen an. Diese können die Folge von lokalem Starkregen oder einem hochwasserführenden Fließgewässer sein. Das Ergebnis einer Simulation stellt die Flächen dar, die durch Hochwasser gefährdet sind. Mit der Software Visdom können diese Ergebnisse in Form von 3D-Visualisierungen und Videos dargestellt werden. Damit kann die Gefahrenlage einfach analysiert werden, um in allen Situationen die optimalen Maßnahmen setzen zu können.

Auch wenn die Auftraggeber für Simulationen oft Gemeinden oder Wasserverbände sind, so kann grundsätzlich Jede und Jeder eine Simulation beauftragen. Die Kenntnis über die Hochwassergefahr ist nicht nur zur Planung von Schutzmaßnahmen relevant. Überall dort wo durch bauliche Maßnahmen der Hochwasserabfluss verändert werden könnte, ist sicherzustellen, dass es für Andere zu keiner Verschlechterung kommt. Mit einer einfachen Simulation, kann der entsprechende Nachweis erbracht oder alternative Maßnahmen empfohlen werden.
Um die Abflussverhältnisse korrekt abbilden zu können, muss hierzu allerdings ohnehin der gesamte Hang oder ein Teileinzugsgebiet betrachtet werden, sodass es möglicherweise sinnvoll ist gleich größere Untersuchungsgebiete zu betrachten (z.B. neue Siedlungsprojekte). Dadurch können sich auch die Kosten für die Erstellung des Modells und die Durchführung der Simulation aufgeteilt werden.

Die Kosten für eine Simulation von Überflutungen infolge von lokalem Starkregen oder einem hochwasserführendem Fließgewässer hängt im Wesentlichen von den verfügbaren Grundlagendaten zum Modellaufbau, den untersuchten Szenarien sowie den Komplexität der Fragestellungen ab. Gibt es bereits ein bestehendes Modell, so können Analysen wesentlich rascher, einfacher und somit kostengünstiger erstellt werden. In einem persönlichen Gespräch erarbeiten wir gerne ein Angebot, das Ihren Anforderungen entspricht.

Unser Angebot ist evidenzbasiert und maßgeschneidert

  • Wir analysieren Daten für eine wasserbezogene Thematik in Ihrer Region, z.B. zum Oberflächenabfluss, Wasserrückhalt, Trinkwasser, Renaturierung, Biodiversität oder für Wassergefahren und –Risiken. Anschließend bereiten wir die Ergebnisse in leicht verständlicher Form, passend für das Publikum und Zielgruppen visuell und schriftlich auf.
    Diese Ergebnisse und Materialien können Sie in Ihr KLAR! Konzept integrieren und für ihre vielfältigen Aufgaben und Bewusstseinsbildung verwenden. Wie das genau aussieht entwickeln wir mit Ihnen auf Basis Ihrer Anforderungen und Ziele. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!
  • Entwicklung einer Klimakommunikationsstrategie für Wasserthemen
    Sie und Ihre Gemeinden können Ihre Ressourcen (Zeit, Geld, Energie, Personalstunden) besser einteilen, wenn Sie wissen wo genau Bewusstseinsbildung notwendig ist und mit wem. Es wird Ihnen leichter fallen ihre Aufgaben zu erfüllen wenn Sie wissen wie Sie diese Personen am besten erreichen für eine Zusammenarbeit zur Anpassung an den Klimawandel. Mit ‚Erreichen‘ meinen wir hier nicht nur die organisatorische oder technische Herangehensweise, z.B. wie Information geteilt und Kontakt aufgenommen wird. Wir meinen damit vor allem wie man die Menschen erreicht für ein Thema auf Basis ihrer Einstellung, Lebensrealität und Wertehaltung und dadurch eine natürliche Verbindung herstellt. Dieses Know-How bekommen Sie durch die Erarbeitung einer Klimakommunikationsstrategie – für Wasserthemen die spezifisch in ihrer Region relevant sind. Damit schaffen Sie es, die zeitliche und räumliche Nähe eines Klimawandelthemas herzustellen für Ihre Stakeholder. Wir helfen Ihnen dabei die Themen fachlich korrekt und methodisch interessant und kreativ zu kommunizieren.
    Themen können sein: Starkregen, naturbasierte Lösungen für Wassermanagement in der Landwirtschaft zur Bewältigung von Wasserknappheit, Wasserrückhalt, Resilienz gegen Trockenheit und Hochwasser, Katastrophenschutz, Renaturierung, Naturschutz und Biber, oder Wasserrechtliche Fragen sein.

Beteiligung steht grundsätzlich für das Teilhaben an gesellschaftlichen und politischen Prozessen und Entscheidungen.

Wir bei RIOCOM verstehen unter Beteiligung die Einbindung verschiedener Akteur:innengruppen in einen Beteiligungsprozess. Es handelt sich hierbei meist um die organisierte Öffentlichkeit und um betroffenen Büger:innen.

Zusätzlich sehen wir auch einen Teil unserer Aufgaben darin, interdisziplinäre Abstimmungen von Entscheidungsträger:innen der Verwaltungsebenen durch Methoden der Beteiligung zu unterstützen.

Bei der Beteiligung wird nach dem Maß der Einflussmöglichkeit auf Entscheidungen zwischen folgenden Stufen unterschieden:

  • Information: Betroffene und Interessierte werden über ein Vorhaben und seine Auswirkungen informiert, es besteht kaum die Möglichkeit Entscheidungen zu beeinflussen
  • Konsultation: Betroffene und Interessierte können zu vorgelegten Vorschlägen Stellung nehmen und ihre Ideen einbringen, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden
  • Mitbestimmung: Betroffenen und Interessierte haben die Möglichkeit, bei der Entwicklung des Vorhabens, seiner Ausführung und Umsetzung mitzubestimmen

Art of Hosting ist die Kunst, wertvolle Gespräche zu führen. Es ist ein Weg, um die kollektive Weisheit und die Fähigkeit zur Selbstorganisation von Gruppen jeglicher Größe zu nutzen.

Art of Hosting ist auch eine Einladung, um sich einzubringen und Verantwortung für anstehende Herausforderungen zu übernehmen. Denn Menschen wollen sich beteiligen und etwas beitragen. Die Realität sieht jedoch leider oft anders aus. Zum Beispiel wird in Besprechungen oft Zeit verschwendet ohne dass die versprochene Beteiligung stattfindet.

Art of Hosting bietet eine Mischung von sehr kraftvollen partizipativen Methoden, die zu Commitment und guten, breit getragenen Ergebnissen führen. Es ist jedoch nicht nur eine Methode sondern eine Haltung. Der Name verrät schon, dass es als Kunst gesehen wird, anderen dabei zu helfen, in einer guten Art und Weise zusammen zu arbeiten, insbesondere in dieser immer komplexer werdenden Zeit. Außerdem wird vom ‚Gastgeber sein‘ gesprochen, weil es sich um alle Aspekte des Zusammenarbeitens kümmert, damit auch die gewünschten Erfolge erzielt werden können.

Wir bei RIOCOCM sehen uns als Gastgeber für wertvolle Gespräche und berücksichtigen im Sinne von Art of Hosting den gesamten Prozess, angefangen bei der Vorbereitung, über die gemeinsame Arbeitsphase bis hin zur Ernte der Ergebnisse und möglicher weiterer Schritte.

Effektive Klimakommunikation kann dazu beitragen, das Bewusstsein einer Personengruppe zu schärfen, politische Maßnahmen zu fördern, Verhaltensänderungen zu bewirken und letztendlich den Übergang zu einer nachhaltigeren und klimaresilienten Zukunft zu unterstützen.

RIOCOM wendet die Methoden der Klimakommunikation für Wasserthemen an:

  • Sensibilisierung für die Klimaauswirkungen auf die (Trink)Wasserversorgung und Oberflächenabfluss, sowie Flusshochwässer
  • Orientierung geben und Hervorheben von Lösungen im Risikomanagement bei Flusshochwasser oder Starkregen in Gebieten fernab von Flüssen / auf Landwirtschaftlichen Flächen
  • Handlungsspielräume aufzeigen für Wassermanagement
    • Beim Dilemma abwechselnd sowohl zu viel und zu wenig Wasser zu haben (Starkregen und Trockenheit)
    • Verständnis und Lösungen für knifflige Fragen bei Renaturierung, Biodiversität und Landnutzung entwickeln
  • Zielgruppenanalyse und Kommunikationsstrategie um mehr Klarheit zu schaffen wo und wie konstruktive Kommunikation stattfinden kann
  • Visuelle Kommunikation mit der Erstellung von zielgruppengerechten Karten

Design Thinking ist ein kreativer, nutzerzentrierter Ansatz zur Problemlösung. Beim Design Thinking stehen die Bedürfnisse der Nutzer im Mittelpunkt, und Lösungen werden iterativ durch eine Vielzahl von Methoden entwickelt, die Empathie, Kreativität und prototypisches Testen umfassen.

Mit Design Thinking trifft man ‚den Nagel auf den Kopf‘ schneller und ressourcenschonender.

Für den Klimawandel umfasst Design Thinking folgende Aspekte:

  1. Verständnis der Herausforderungen: Der Prozess beginnt mit einer Analyse der Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt und den Oberflächenabfluss einer Region.
  2. Empathie mit den Betroffenen: Wir setzen uns intensiv mit den Bedürfnissen, Perspektiven und Erfahrungen derjenigen auseinander, die vom Klimawandel betroffen sind. Dies kann bedeuten, Interviews mit Gemeindemitgliedern, Landwirten, Regierungsvertretern oder anderen relevanten Stakeholdern zu führen, um ihre Bedürfnisse und Herausforderungen besser zu verstehen.
  3. Generierung von Ideen: Durch kreative Techniken wie Brainstorming, Mind Mapping und Design-Workshops werden Ideen für Anpassungsstrategien generiert. Das Ziel ist es, eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, die innovativ, machbar und nutzerzentriert sind.
  4. Prototyping und Testen: Ausgewählte Ideen werden in Prototypen umgesetzt, die schnell und kostengünstig getestet werden können. Dies ermöglicht es den Entwicklern, Feedback zu erhalten, Iterationen vorzunehmen und die Wirksamkeit der Lösungen zu verbessern, bevor sie in großem Maßstab implementiert werden.
  5. Implementierung und Skalierung: Erfolgreiche Lösungen werden schließlich implementiert und eventuell von anderen Regionen übernommen. Dies kann die Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden, NGOs, Unternehmen und anderen Akteuren umfassen, um die Umsetzung zu unterstützen und sicherzustellen, dass die Lösungen nachhaltig und skalierbar sind.
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