Hochwasserschutz

Unsere Kompetenz beruht auf über 20 Jahren Erfahrung und dem entsprechenden Know How in der Entwicklung geeigneter Schutzkonzepte. Wir kennen die Hintergründe und verstehen die Herausforderungen.

Das Besondere bei RIOCOM sind unsere Komplettlösungen: die technische Planung der Bauwerke wird vervollständigt durch organisatorische Betriebsunterlagen. Denn nur wenn die Anlagen gut gewartet bleiben, erfüllen sie sicher ihre Funktion. Wir entwickeln diese Unterlagen gemeinsam mit dem Betreiber. Für das Betriebspersonal führen wir Schulungen durch. Die Kommunikation wird von uns hier ganz groß geschrieben.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, das Hochwasserrisiko zu verringern. Sehr wirksam ist, das Risiko zu vermeiden, bevor es entsteht. Dies gelingt, wenn die Gemeinden Gefahrenzonenpläne in die Hand bekommen. Mit denen können die Bürgermeister die Siedlungsentwicklung lenken. Doch der Nutzungsdruck in den Flusstälern ist sehr hoch. Und viele Fehler sind schon passiert. Dort wo Siedlungen und Infrastruktur gefährdet sind, können wir diese mit technischen Bauwerken schützen. Zum Beispiel halten Erddämme das Hochwasser fern und lenken es in Gebiete, wo es keinen großen Schaden anrichtet. Oder das Hochwasser wird in einem Becken aufgestaut und zurückgehalten.

Die Gefahrenzonen-Pläne werden von den Gemeinden geschätzt. „So eine genaue Grundlage haben wir noch nie gehabt”, hören wir. Sie bringen aber auch Konflikte mit sich: durch die neuen Berechnungen werden oft Ortsgebiete ausgewiesen, die bisher nicht als gefährdet bekannt waren. Es wird immer schwieriger, die erforderlichen Grundflächen für die Schutz-Bauwerke zu bekommen. Die Kommunikation mit den Eigentümern ist ganz entscheidend. Die intensive Nutzung und Bebauung entlang unserer Flüsse erschweren auch die technischen Lösungen.

Referenzprojekte

Unsere Abflussuntersuchungen und Gefahrenzonenpläne liefern wertvolle Grundlagen, um den Flüssen wieder mehr Raum zu geben und tragen so zum Hochwasserschutz bei. Diesen Grundsatz verfolgen wir auch bei jedem unserer Hochwasserschutzprojekte. Überzeugen Sie sich selbst!

Geschützte Gebäude
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Fragen & Antworten

Wenn Sie sich mit dem Thema Flussrenaturierung und Revitalisierung beschäftigen, haben Sie sich vielleicht auch schon diese Fragen gestellt.

Unter Hochwasserschutzmaßnahmen versteht man Maßnahmen, die das Risiko minimieren, dass es durch Überflutung zu Schäden kommt. Es kann zwischen aktivem (technischem) und passivem Hochwasserschutz unterschieden werden. Als technische Maßnahmen kommen sehr häufig Rückhaltebecken, Dämme und Mauern zum Einsatz. Bei passivem Hochwasserschutz meint man den natürlichen Hochwasserrückhalt durch die Wiedergewinnung von Überschwemmungsgebieten. Dies kann durch die Berücksichtigung dieser Flächen in Raumplanung und Flächenwidmung, den Ankauf von gewässernahen oder häufig betroffenen Grundstücken, die Anpassung der Nutzung bzw. Bewirtschaftung der Gebiete usw. erfolgen. Nicht-bauliche Maßnahmen sind gegenüber baulichen Maßnahmen zu bevorzugen.

Die Voraussetzungen für die Vergabe von Förderungen für Hochwasserschutzanlagen sind in Österreich im Wasserbautenförderungsgesetz (WBFG) geregelt. Als Abwicklungsstelle tritt die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) auf. Anträge auf Förderung von Vorhaben aus Bundesmitteln sind von den Interessenten bei der Bundeswasserbauverwaltung einzubringen. Diese Aufgaben werden von den Ländern im Auftrag des Ministeriums wahrgenommen.
Weitere Infos finden Sie hier:

Einen absoluten Schutz vor Hochwasser gibt es nicht. Trotz Schutzmaßnahmen bleibt immer ein Restrisiko bestehen. Ein Hochwasserereignis kann größer ausfallen, als es in der Planung berücksichtigt wurde (Überlastung) oder bauliche Schutzmaßnahmen, wie Dämme und Mauern, können während des Ereignisses zerstört werden (Versagen). Deshalb werden in Österreich Hochwasserrisikomanagementpläne erstellt, die ein integrales Maßnahmenkonzept zu Vorsorge, Schutz, Bewusstseinsbildung, Vorbereitung sowie Nachsorge für jedes Flussgebiet beinhalten. Und auch jeder Einzelne kann sich durch private Schutzmaßnahmen gegen solche Extremereignisse schützen.

Durch den Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen kommt es zu Veränderungen im Wasserkreislauf. D.h. sowohl Niederschlagsintensität und -verteilung als auch Verdunstung und Schneeschmelze sind durch den Klimawandel beeinflusst. Diese Änderungen wirken sich auf Hochwasserereignisse je nach Region unterschiedlich aus. Generell lässt sich sagen, dass Starkregenereignisse häufiger und intensiver werden, wodurch das Risiko von Überflutungen steigt. Dadurch werden auch Siedlungen von Hochwasser betroffen sein, die nicht in der Nähe von großen Flüssen liegen.

Trotz unterschiedlicher übergeordneter Schutzmaßnahmen des Staates, ist es alleine schon aufgrund des Restrisikos sinnvoll, sich auch im Sinne der Eigenvorsorge auf Hochwassergefahren vorzubereiten. Eigene Vorsorgemaßnahmen beginnen bereits damit, sich über eine mögliche Gefährdung zu informieren. Dazu stehen öffentlich zugängliche Daten wie Gefahrenzonenpläne, die auf den Gemeinden eingesehen werden können, oder die Hochwasserrisikozonierung HORA zur Verfügung. Vergessen Sie dabei nicht auf die unterschiedlichen Facetten von Hochwässern wie Sturzfluten, hohe Grundwasserstände oder Rückstau aus der Kanalisation. Neben bautechnischen Maßnahmen zur Schadensminimierung sind es vor allem organisatorische Vorsorgemaßnahmen, die vergleichsweise kostengünstig und einfach durchführbar sind, die aber im Ereignisfall große Wirkungen haben (z.B. laufende Wartung mobiler Verschlusselemente, Erstellen eines persönlichen Alarmplans usw.).
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Auftraggeber

Diese Dienststellen und Organisationen haben bereits erfolgreich auf unsere Kompetenzen in Sachen Hochwasserschutz vertraut:

  • via donau – Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH
  • WA3 – Abteilung Wasserbau (NÖ)
  • MA 45 – Wiener Gewässer
  • Abteilung 14 Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit (STMK)
  • Abteilung 5 – Baudirektion (BGLD)
  • Abteilung Wasserwirtschaft (OÖ)
  • MDB – Machland-Damm Betriebs GmbH
  • Pulkau Wasserband
  • Stadtgemeinde Laa a.d. Thaya
  • Marktgemeinde Sigmundsherberg
  • und weitere

Hochwasserschutz mit RIOCOM

Sie benötigen Grundlagen, um die Gefahren durch Hochwasser abschätzen zu können? Sie möchten wissen wo den Flüssen problemlos wieder mehr Raum gegeben werden kann oder wo es technische Lösungen braucht? Sie benötigen eine passende Lösung zum Schutz Ihres Gebäudes oder Ihrer Gemeinde? Dann melden Sie sich bei uns!

Aktuelles zu Hochwasserschutz 

Mit 96 km Gewässerabschnittslänge handelt es sich um den längsten Gefahrenzonenplan in der Geschichte von RIOCOM.
Visdom stärkt internationalen Hochwasserschutz an Donau und March.
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