Unsere Kompetenz baut auf einem tiefen Verständnis der Hintergründe und Herausforderungen auf. Durch neaue Lösungen und die Entwicklung innovativer Werkzeuge zur Risikobewertung haben wir uns einen Namen gemacht.
Beim Thema Risiko gibt es noch viel Neuland zu entdecken. RIOCOM hat sich bei der Erschließung von neuen Wegen und Werkzeugen einen Namen gemacht.
Dafür gibt es drei Gründe:
Wollen wir das Risiko in einem Gebiet bewerten, müssen wir viele Faktoren kennen. Die erste Frage ist: wie groß ist die Gefahr? Beim Beispiel von Hochwasser: Wie hoch kann das Wasser ansteigen und wie schnell fließt es? Das zweite Thema ist der mögliche Schaden. Ist Menschenleben bedroht? Gibt es Gebäude, Straßen oder Eisenbahnanlagen in der Gefahrenzone? Und drittens: wie verletzlich sind diese? Zum Beispiel: Wissen die Menschen von der möglichen Gefahr? Sind sie auf Hilfe angewiesen, wenn sie sich in Sicherheit bringen wollen? Wie sind die Häuser gebaut? Beobachten die Eisenbahnbetreiber den Wasserstand und sind mit Notfallplänen gerüstet?
Bei der Berechnung und Bewertung von Risiko sind sehr viele Daten im Spiel. Manche Faktoren lassen sich nur schwer in Zahlen fassen. Die Datengrundlagen in der notwendigen Aktualität und Genauigkeit zu schaffen, ist eine große Herausforderung. Risikomanagement-Pläne sind übergeordnete, strategische Pläne. Sie enthalten ein Bündel an Maßnahmen zur Risikoverringerung. Die Zuständigkeiten sind auf viele Ebene und Abteilungen verteilt. Diese müssen wir alle an einen Tisch bekommen, damit wir die Maßnahmen gut abstimmen können
Durch unseren Erfahrungsschatz und mithilfe innovativer Methoden schaffen wir die Grundlagen, um das Hochwasseririko flächendeckend abschätzen zu können. Dadurch unterstützen wir bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen zur Risikominimierung. Sehen sie selbst!
Wenn Sie sich mit dem Thema Flussrenaturierung und Revitalisierung beschäftigen, haben Sie sich vielleicht auch schon diese Fragen gestellt.
Allgemein lassen sich Risiken auf Basis der Kombination aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausausmaß bewerten. So können seltene Hochwässer mit großen Schäden das gleiche Risiko aufweisen wie häufige Ereignisse mit geringeren Schäden.
Trotz aller Schutzmaßnahmen besteht kein absoluter Schutz vor Hochwassergefahren. Es bleibt immer ein Restrisiko bestehen. Ein Versagen der Schutzbauten oder eine Überlastung durch noch größere Hochwässer kann nie ausgeschlossen werden.
Technischer Hochwasserschutz bietet alleine keinen absoluten Schutz vor Hochwassergefahren. Daher sollen durch integrales Hochwasserrisikomanagement neue Risiken vermieden, bestehende Gefährdungen vor und während eines Hochwassers verringert sowie das Risiko- und Gefahrenbewusstsein in der Bevölkerung gestärkt werden. Ziel ist es somit, nicht nur kurzfristig auf Hochwasserereignisse zu reagieren, sondern vorausschauend zu planen und Strategien zu entwickeln. Dies geschieht durch ein sinnvolles Zusammenwirken von planerischen, bautechnischen, organisatorischen und bewusstseinsbildenden Maßnahmen. Gemäß dem Hochwasserrisikokreislauf können sie den folgenden Handlungsfeldern zugeordnet werden: Vorsorge, Schutz, Bewusstsein, Vorbereitung sowie Nachsorge.
RIOCOM weist in jedem dieser Bereiche langjährige Erfahrung auf. Sollten Sie Fragen haben oder Maßnahmen im Sinne des integrierten Hochwasserrisikomanagements für Ihre Gemeinde andenken, unterstützen wir Sie gerne und stellen den ersten Kontakt her!
Gefahrenzonenpläne bilden die Grundlage zur Abschätzung des Hochwasserrisikos auf lokaler Ebene. Hier werden die Gefährdungen und voraussichtlichen Schadenswirkungen durch Hochwasser auf Basis von Wassertiefen und Fließgeschwindigkeiten dargestellt und bewertet (rote und gelbe Gefahrenzonen). Sie liegen zur öffentlichen Einsichtnahme in den Gemeindeämtern auf. Einen ersten Hinweis liefern aber auch die unten angeführten Web-Karten: HORA und RMP.
In Kombination mit den potenziell betroffenen Schutzgütern (Mensch, Umwelt, Kulturgut, Wirtschaft und Infrastruktur) kann so das Hochwasserrisiko für Ihre Gemeinde beurteilt und entsprechende Strategien zur Risikominimierung erarbeitet werden.
Weitere Infos finden Sie hier:
Die Betreuung jener Gewässer, die weder Wildbäche (WLV) noch Wasserstraßen (viadonau) sind, obliegt der Bundeswasserbauverwaltung. Diese Aufgaben werden von den Ländern im Auftrag des Ministeriums wahrgenommen. Das bedeutet allerdings nicht, dass nicht auch die Gemeinde in ihrem Wirkungsbereich dazu beitragen kann, das Hochwasserrisiko zu reduzieren. So kann die Gemeinde etwa bei Flächenwidmungen oder Baubewilligungen aktiv eingreifen. Und auch jeder Einzelne kann sein persönliches Risiko durch gezielte Eigenvorsorge noch weiter minimieren, um so z.B. auch in Versagens- oder Überlastfällen geschützt zu sein.
Das Wasserbautenförderungsgesetz regelt dabei die Voraussetzungen für die Gewährung von Fördermitteln und definiert die Grundlagen der Planung und Durchführung von Schutzmaßnahmen. Bei Fragen unterstützen wir Sie gerne!
Trotz unterschiedlicher übergeordneter Schutzmaßnahmen des Staates, ist es alleine schon aufgrund des Restrisikos sinnvoll, sich auch im Sinne der Eigenvorsorge auf Hochwassergefahren vorzubereiten. Eigene Vorsorgemaßnahmen beginnen bereits damit, sich über eine mögliche Gefährdung zu informieren. Dazu stehen öffentlich zugängliche Daten wie Gefahrenzonenpläne, die auf den Gemeinden eingesehen werden können, oder die Hochwasserrisikozonierung HORA zur Verfügung. Vergessen Sie dabei nicht auf die unterschiedlichen Facetten von Hochwässern wie Sturzfluten, hohe Grundwasserstände oder Rückstau aus der Kanalisation. Neben bautechnischen Maßnahmen zur Schadensminimierung sind es vor allem organisatorische Vorsorgemaßnahmen, die vergleichsweise kostengünstig und einfach durchführbar sind, die aber im Ereignisfall große Wirkungen haben (z.B. laufende Wartung mobiler Verschlusselemente, Erstellen eines persönlichen Alarmplans usw.).
Weitere Infos finden Sie hier:
Diese Dienststellen und Organisationen haben bereits erfolgreich auf unsere Kompetenzen in Sachen Risikomanagement vertraut: